Navigation
Eine elektronische Platine liegt auf einem ESD-Arbeitstisch. Ein gelbes Schild weist auf die Risiken von elektrostatischer Entladung hin.

ESD-Sicherheit ist in vielen Branchen entscheidend – und besonders im Rüstungssektor unverzichtbar. Denn in der militärischen Anwendung muss die Technik funktionieren.

Lesen Sie hier, wie unsere Arbeitsplatzsysteme zur Qualitätssicherung in der Rüstungsindustrie beitragen und warum ESD-Sicherheit in diesem Sektor besonders wichtig ist.

Warum ESD-Sicherheit im Defence-Sektor entscheidend ist

Elektrostatische Entladung (ESD) ist ein unsichtbares Risiko. Die Konsequenzen von ESD werden oft erst vom Endnutzer bemerkt. Für gewöhnliche Unternehmen sind die Folgen ärgerlich: unzufriedene Kunden, Imageschaden und im schlimmsten Fall auch Schadensersatz. In sicherheitskritischen Bereichen können die Auswirkungen schwerwiegender sein – so auch in der Rüstungsindustrie.

ESD-Konformität ist im Defence-Sektor dementsprechend nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern eine Voraussetzung. Hier wird mit hochsensibler Elektronik gearbeitet, die im Ernstfall einwandfrei funktionieren muss. Denn elektrostatische Entladung kann sich auch erst Monate später bemerkbar machen – etwa durch den Ausfall kritischer Kommunikationssysteme im Einsatz.

ESD-Sicherheit in der Rüstungsindustrie: diese Richtlinien gelten

In Deutschland gibt es für Hersteller elektronischer Komponenten keine direkt verpflichtenden ESD-Richtlinien – allerdings gilt die Pflicht in der Produktion Schäden durch elektrostatische Entladung zu verhindern. Für Zulieferer der Aerospace- und Defence-Industrien wird die Einhaltung bestimmter Normen oft sogar vertraglich festgelegt.

Eine gängige Norm ist hier die DIN EN 61340-5-1. Sie definiert die Anforderungen an elektrostatisch geschützte Bereiche (EPA), Arbeitsschritte, Erdungen und Personenschutz. Das internationale Pendant ist hier die IEC 61340 und findet auch im Rüstungssektor häufiger Anwendung.

An einer Leiterplatte werden feinmotorische Arbeiten durchgeführt.

So sieht ein ESD-sicherer Arbeitsplatz aus

Ein ESD-sicherer Arbeitsplatz entsteht durch einen ganzheitlichen Ansatz:

  • Tisch
  • Kleidung
  • Böden
  • Werkzeuge

Diese und noch viele weitere Komponenten müssen bestimmte Standards erfüllen, um sich für die Elektronikfertigung im Defence-Sektor zu eignen.

Gearbeitet wird in Electrostatic Protected Areas (EPAs), in denen keine unkontrollierten Ladungen entstehen. Das wird durch ableitfähige Materialien ermöglicht. So sind auch unsere ESD-sicheren Arbeitstische konzipiert. Sie erfüllen höchste Qualitätsstandards und eignen sich daher auch für den Einsatz in der Rüstungsindustrie. Dank des modularen Aufbaus werden sie den verschiedenen Ansprüchen im Defence-Bereich gerecht.

Unsere ESD-Arbeitstische für den Defence-Sektor

In der Rüstungsindustrie kommen typischerweise Systeme wie QUADRO oder QUADRO Twin zum Einsatz. Als Labortisch wird der Twin beispielsweise mit ESD-Vorlagenhalter, Ablageboard, LED-Systemleuchte oder Werkzeughalter-Wänden ausgestattet. Der klassische QUADRO findet bei einem unserer Defence-Kunden als Tischreihe Anwendung – bestehend aus drei Tischen oder als Ecktischkombination.

Als neueste Ergänzung im Sortiment stellt der TriMax eine erstklassige Option dar. TriMax wurde für die Anforderungen in Hightech-Umgebungen entwickelt. Das System kombiniert hohe ESD-Sicherheit, ergonomische Anpassungsfähigkeit und technische Funktionalität in einem modularen Aufbau.

Für den Einsatz im Defence-Bereich sind insbesondere die ESD-konforme Bauweise sowie die modulare Erweiterbarkeit der Systeme relevant. LED-Systemleuchten leuchten die Arbeitsfläche gut aus, erleichtern die feinmotorische Arbeit mit sensiblen Komponenten und erhöhen so die Prozesssicherheit.

Fazit: ESD-sichere Arbeitstische von KARL für den Defence-Sektor

ESD-Sicherheit ist in der Rüstungsindustrie unverzichtbar. Schon kleinste Produktionsfehler können ernste Folgen haben. Daher sind die Anforderungen an normgerechte Produktionsumgebungen hoch.

Ein ESD-sicherer Arbeitsplatz umfasst alle Komponenten – vom Boden bis zum Arbeitstisch. Unsere Systeme erfüllen diese Anforderungen und kommen im Defence-Bereich unter anderem als QUADRO oder QUADRO Twin zum Einsatz.

Für den Defence-Bereich eignen sich insbesondere die ESD-sicheren Arbeitsplatzsysteme QUADRO, QUADRO Twin und TriMax. QUADRO und QUADRO Twin werden bereits in entsprechenden Anwendungen eingesetzt. TriMax wurde speziell für anspruchsvolle Hightech-Umgebungen entwickelt und verbindet ESD-Sicherheit, Ergonomie und technische Funktionalität.

Ja. TriMax bietet eine ESD-konforme Bauweise und einen modularen Aufbau, der sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt. Gleichzeitig ermöglicht das System ergonomisches Arbeiten und die Integration technischer Komponenten – wichtige Eigenschaften für Arbeitsplätze mit sensibler Elektronik.

Die Arbeitsplatzsysteme können individuell konfiguriert und beispielsweise mit ESD-Vorlagenhaltern, Ablageboards, LED-Systemleuchten oder Werkzeughalter-Wänden ausgestattet werden. Durch den modularen Aufbau lässt sich die Ausstattung gezielt an den jeweiligen Arbeitsprozess anpassen.

Ja. Die ESD-gerechten Arbeitsplatzsysteme von KARL erfüllen laut Hersteller die Anforderungen der DIN EN 61340-5-1. Leitfähige Materialien wie HPL-Tischplatten und ableitfähige Pulverbeschichtungen unterstützen dabei den Schutz empfindlicher elektronischer Komponenten vor elektrostatischer Entladung.